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Geschichte des Darts Teil 3: Die Stars der 70er

Durch das Fernsehen nahm die Bekanntheit des Sports Darts und auch seiner Topstars stark zu. 1973 wurde die BDO (British Darts Organisation) gegründet, die das Dartspiel noch besser organisierte.

Auch die Einführung des Tungsten-Darts trug zur zunehmenden Beliebtheit zu. Tungsten ist ein Material mit hoher Dichte, wodurch die Darts trotz gleichen Gewichts deutlich schlanker produziert werden konnten. Die Spieler hatten im Treble 20 Feld mehr Platz für die zwei folgenden Darts, wenn der erste sein Ziel fand.  So wurden höhere Averages erzielt und das Spiel wurde immer ansehnlicher.

1974 schließlich fand das erste große internationale Turnier statt, die World Masters. Der erste Profi wurde Leighton Rees 1976, der vor allem für seinen WM-Triumph 1978 bekannt ist. Er war damit der erste Darts Weltmeister.

Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre entstand ein zweiter Dartsboom. Topspieler wie Eric Bristow, John Lowe, Jocky Wilson, Alan Evans, Leighton Rees und Cliff Lazarenko wurden zu richtigen Stars, die jeder auf der Straße erkannte.

Da auf der Bühne jedoch bis 1988 das Zigarettenrauchen und Alkoholtrinken erlaubt war, betraf den Dartsport Ende der 80er ein großer Image-Schaden. Besonders der berühmte „Not The Nine O’Clock News Sketch“, der die Spieler lächerlich machte, sorgte hierfür. Sponsoren und TV-Einrichtungen wendeten sich von den Turnieren ab. Die Topspieler, die um ihre Existenz fürchteten, gründen daraufhin 1992 die WDC (World Darts Council), heute PDC (Professional Darts Corporation).

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