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Taylor ist heiß auf die World Darts Championship

Phil Taylor (Bild: www.pdc.tv)

Phil Taylor (Bild: www.pdc.tv)

Am 18.Dezember startet die Weltmeisterschaft. Nach seinem Grand Slam Erfolg ist Taylor der Favorit auf den Titel – und den will er unbedingt. Für ihn zählt nur eins: wieder Nummer 1 sein.

Taylor ist in bestechender Form und will das bis zur World Darts Championship auch bleiben. Sein ganzer Fokus liegt auf dem Turnier, Taylor will diesen Titel. Der 54-jährigen spricht eine Kampfansage an seinen größten Konkurrenten aus.

„Die Weltmeisterschaft ist das Turnier, das ich wirklich gewinnen will. Ich will Michael von der Spitze verdrängen – er war phänomenal im letzten Jahr, aber jetzt hat er die Last auf seinem Rücken.“

Zunächst stehen aber die Players Championship Finals an – selbstverständlich will Taylor auch diesen Titel, für ihn geht es aber hauptsächlich um die Weltmeisterschaft.

„Ich werde die Players Championship Finals in Minehead am nächsten Wochenende gewinnen wollen, aber ich bereite mich jetzt für die Weltmeisterschaft vor und ich muss den Kopf klar bekommen und bereit sein.“

Auch im letzten Jahr hatte Taylor den Grand Slam beeindruckend souverän gewonnen, dann das Players Championship Finale gegen Michael van Gerwen verloren – und ist bei der WM in Runde 2 gegen Michael Smith gescheitert. Die Gegner treten nach so einem Turniersieg anders gegen ihn auf, meint Taylor.

„Ich muss härter trainieren, weil jedes mal wenn ich das gewinne jeder besser gegen mich spielt, also muss ich mich jetzt verbessern.“

Allgemein hat sich die Qualität an der Spitze verbessert, was die Breite angeht. Auch Taylor, der schon lange erfolgreich im Geschäft ist, hat diesen Unterschied bemerkt.

„Es ist jetzt eine andere Generation, und ich lerne mit 54 Jahren immer noch. Einmal habe ich 124 während einem Spiel durchschnittlich gespielt und 6-0 verloren – diesen Spielern ist das egal.“

„Das ist der Unterschied,  vor ein paar Jahren waren Averages von 107 und 109  nicht bekannt  – es gab nur sechs oder sieben Spieler, die professionell waren – aber jetzt werfen Spieler diese Averages jede Woche.“

„Die Spieler verbessern sich stetig und sind jetzt anders. Sie haben die Unterstüzung, das Vollzeit professionell zu machen und sie wollen große Titel gewinnen, und das ist gut so.“

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