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Thornton siegt – „Ich bin ein besserer Spieler, wenn ich meine Gefühle zeige“

(Bild: www.pdc.tv)

(Bild: www.pdc.tv)

Robert Thornton konnte die European Darts Open in Düsseldorf gewinnen. Im Finale schlug er Kim Huybrechts. Seine Emotionen hält er für wichtig für sein Spiel.

Thornton ist bekannt für seine emotionalen Reaktionen auf das Spiel. Sein Kopfschütteln nach Würfen, mit denen er nicht zufrieden ist, kennt jeder Dartsfan. Viele Experten halten diese Emotionalität für eine seiner großen Schwächen. Er selbst denkt, dass sie ihn zu einem besseren Spieler macht.

„Ich habe letztes Jahr meine Mutter verloren und ich dachte mir ‚Beruhige dich und spiel Darts‘ aber das hat nicht funktioniert. Ich bin ein besserer Spieler, wenn ich meine Gefühle zeige und es hat ein paar Monate gedauert, bis es passiert ist, aber ich habe gut gespielt.“ so der Schotte.

Es ist der erste European Tour Erfolg für den Schotten. Die Turnierreihe ist nicht unbedingt seine liebste, oft scheidet er früh aus. Das hat aber offenbar auch den Druck von ihm genommen.

„Ich kam in das Turnier und war nicht wirklich unter Druck, weil ich bei diesen European Events normalerweise am Samstag Nachmittag ausscheide.“

Ein besonderer Dank geht an seine Frau. Sie nennt ihn einen „kleinen Pit Bull Terrier“. Wenn man ihn spielen sieht, dann weiß man, warum. Es bleibt nur zu hoffen, dass Thornton sich treu bleibt. Ob er ohne seine Emotionen wirklich ein besserer Spieler ist mal dahingestellt, aber solche Charaktere machen Darts zu dem, was es ist.

 

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